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Neuer Kampfgeist – Borussia Dortmund auf dem Weg zurück an die Spitze

Der BVB ist wieder auf Kurs

BVB Fahne

Nach dem Ausscheiden Borussia Dortmunds im DFB-Pokal und der Champions League ist vorläufig auch der Traum von der Tabellenführung ausgeträumt. Nach gut einem halben Jahr an der Spitze musste der Verein seinem Konkurrenten FC Bayern München den Platz räumen und steht nun wieder auf Platz zwei der Rangliste.

Der herbe Einschnitt ins Selbstvertrauen nagt an der Mannschaft. Da kam der 3:1 Sieg gegen den VfB Stuttgart gerade recht. BVB-Fans sahen im Signal Iduna Park ihr Team wieder zu gewohnter Höchstform auflaufen. Die Niederlagen der aktuellen Saison scheinen dem Ehrgeiz der Spieler auf dem Feld keinen Abbruch getan zu haben. Erst lieferte Marco Reus in der 62. Minute das 1:0 für Dortmund, dann brachte Paco Alcacer nach dem Ausgleichstor von Stuttgart den BVB in der 84. Minute wieder in Führung, bevor Christian Pulisic in der 90. Minute den 3:1-Sieg für die Borussia beschloss. Das Spiel beweist einmal mehr, dass sich das Blatt im Fußball schnell wenden kann und alles möglich ist.

Buchmacher und Betreiber von Online-Wettbüros haben daher in diesen Tagen alle Hände voll zu tun. Bereits jetzt spekulieren Dortmunder Fans auf die baldige Rückkehr ihres Vereins an die Tabellenspitze und platzieren eifrig ihre Wetteinsätze. Dabei standen die Chancen auf einen Sieg nach langer Durststrecke bei Spielauftakt noch denkbar schlecht. Beinahe unverändert war der BVB mit seiner Startelf angetreten, der das 0:1 in der Champions League gegen die Tottenham Hotspurs noch in den Knochen gesteckt haben dürfte. Dennoch hielt BVB-Coach Lucien Favre an seiner Aufstellung fest und stärkte damit seinen Spielern den Rücken, um sich selbst aus dem Tief wieder herauszukicken. Bei strömendem Regen und starkem Wind arbeitete sich der BVB zwar mit hohem spielerischem Eifer an die Front, verpasste dann jedoch gleich mehrere Gelegenheiten, um den Kontrahenten frühzeitig auszuboten.

Der VfB hingegen erhöhte den Druck auf die gegenerische Offensive derart, dass dem BVB kaum Spielraum blieb, um seine Stärken auszuspielen. Die erste Spielhäfte zog sich bis auf wenige Spannungsmomente wie dem nur knapp vereitelten Stuttgarter Tor in der 31. Minute nur schleppend voran. Alles deutete darauf hin, dass sich auch das Spiel gegen Stuttgart in die Reihe, der sich zuletzt häufenden Niederlagen einreihen würde. Erst als Marco Reus in der 62. Minute das 1:0 für Dortmund schoss, gewann der BVB an Selbstbewusstein und legte vor. Doch dann erzielte Stuttgart den Ausgleich durch den Kopfballtreffer von Marc Oliver Kempf in der 71. Spielminute und alles war wieder offen. Dortmund aber blieb unbeirrt am Ball und sicherte sich so in der Nachspielzeit das 3:1. Der Jubel war nicht nur bei den Fans groß, auch in den Reihen der Spieler machte sich neuer Kampfgeist breit.

Am neu erwachten Erfolgswillen der Mannschaft scheint daher auch der Verlust der Tabellenführung nicht zu rütteln. Kapitän Marco Reus genoss seinen Führungstreffer sichtlich. Im Taumel des Glücks verkündete er nach dem Spiel gut gelaunt eine optimistische Zukunftsvision: Noch sei alles offen, um sich den Platz an der Spitze zurückzuerobern. Mit Blick auf den neu erstarkten Ehrgeiz der Mannschaft könnte er vielleicht sogar Recht behalten.

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Überraschungen im 1/8 Finale des DFB Pokal

DFB Pokal

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Dortmund verliert in einem echten Pokalfight

Borussia Dortmund unterliegt vor heimischer Kulisse und 81.000 Zuschauern dem SV Werder Bremen in einem spannenden Achtelfinale mit 5:7 nach Elfmeterschiessen. Für den BVB stand der Ex-Bremer Oelschläger im Tor, denn sowohl Stammtorhüter Bürki als auch die offizielle Nummer 2 Marwin Hitz waren krank gemeldet und Oelschläger kam so zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Borussen.

Bremen ging durch einen Treffer von Milot Rashica bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Den Ausgleich erzielte BVB Kapitän Reus mit einem sehenswerten Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Marco Reus musste jedoch nach der Halbzeitpause wegen muskulären Problemen ausgewechselt werden.

Die Bremer haben mentale Stärke der Extraklasse bewiesen und mit dem 1:1 ging es in die Verlängerung. Nach den Toren von Christian Pulisic (105.) und Achraf Hakimi (113.) glichen Claudio Pizarro (107.) und Martin Harnik (119.) das Spiel wieder aus und zwangen den BVB in das Elfmeterschiessen.

Ausgerechnet der Toptorjäger Paco Alcácer und Maximillian Philip, der in der Verlängerung noch das Tor für Hakimi aufgelegt hat, vergaben ihre Chancen. Jiri Pavlenka wurde zum Bremer Pokalhelden, denn er hielt die ersten beiden Elfmeter der BVB Stürmer und brachte damit die Bremer auf den Weg ins Viertelfinale. Matchwinner und stärkster Mann auf dem Platz war der Werderaner Max Kruse.

Der Elfer-Krimi in voller Länge

Spieltag 1 der Achtelfinale

Weiterhin fanden am ersten Tag der Achtelfinale folgende Spielbegegnungen statt:

Der MSV Duisburg unterlag dem SC Paderborn mit 1:3. Paderborn zieht damit zum zweiten Mal in Folge in das DFB Pokal Viertelfinale ein.

Der aktuelle Tabellenführer der 2. Bundesliga HSV konnte den kriselnden Erstligisten FC Nürnberg mit 1:0 bezwingen und steht damit ebenfalls im Viertelfinale.

Die grösste Überraschung gelang dem FC Heidenheim, der gegen Bayer Leverkusen mit 2:1 gewinnen konnten. Damit zieht ein weiterer Zweitligist in die Runde der letzten Acht im DFB Pokal 2018/2019 ein. Standesgemäß ging Bayer Leverkusen kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 1:0 in Führung, aber die Heidenheimer kamen mit mehr Elan aus der Kabine und konnten in der 47. Minute ausgleichen. 25 Minuten später gelang dem FC Heidenheim der Treffer zum 2:1 und somit der Sieg, denn bei dem 2:1 für Heidenheim blieb es bis zum Schlußpfiff.

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