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EM 2016 Meldungen und Randnotizen

EM 2016: Der beste Mann der Türken – der Zwölfte!

 Türkei vs. Titelverteidiger Spanien

EM 2016: Spanien vs Türkei

EM 2016: Spanien vs Türkei

Spanien hält weiterhin die Null

Was soll man groß schreiben, wenn bei einer Fussball Begegnung irgendwie gefühlt nur eine Mannschaft auf dem Platz anwesend ist?

Zumindest machte es nicht wirklich den Eindruck, dass die Türken diejenigen sind, die nach ihrer Auftaktniederlage dringend punkten müssen, um sich eine Chance auf ein Weiterkommen zu behalten. In der Anfangsphase bemühten sich die Türkei auch so etwas Ähnliches, wie Druck aufzubauen. Es blieb dann aber auch dabei und der aktuell amtierende Europameister kontrollierte das Spiel nach Belieben.

Der beste Türke im Stadion?! – Der 12. Mann

Das Publikum und dessen Anteil an türkischen Fans unterstütze ihre Mannschaft wirklich bis zum Schlusspfiff. Pfeiffkonzerte ergaben sich aus den eigenen Reihen eher zur katastrophalen Abwehrleistung der Defensivabteilung des Halbmond Teams. Da schien es, als ob da selbst ein Stürmer wie Darius Chafahi aus der Altherrenmannschaft vom TSV Mariensee – Wulfelade e.V. durch spazieren könnte.

Irgenwie war es ja zu erwarten, dass die Spanier sich da nicht überrennen lassen, aber so irgendwie gar keine Idee zu haben, wie man eventuell in deren Strafraum kommen könnte, ist dann doch etwas zu Wenig für einen würdigen finalen Endrundenkandidat. Dieses Ticket haben sie ja nun vergeigt, die Jungs vom Bosporus. An deren Fanunterstützung lag es nun wirklich nicht, denn die waren als “Zwölfter Mann” der stärkste Teil des türkischen Kaders.

Da half selbst die mentale Twitter Unterstützung von Lukas Podolski nichts

der ja in der vergangenen türkischen Spielsaison eine echt starke Leistung gebracht hat bei Galatasaray Istanbul. Sein 1:0 Siegtreffer im türkischen Pokalfinale war dann der krönende Saisonabschluß für Prinz Poldi.

Tiki-Taka – Abwehr steht – alles Gut! Zumindest für Spanien!

Die “Stierkämpfer” hingegen bleiben mit Tiki-Taka auch in diesem Spiel weiterhin ungeschlagen und haben seit dem 9. Oktober 2014 im Verlauf der EM Quali und den bisherigen Spielen in Frankreich, nicht einmal mehr ein Gegentor kassiert.

Nur mal so als Nebenbemerkung und Leuchtpunkt im deutschen, siegessicheren Fannebel, wo der EM Titel als aktueller Weltmeister ja wohl ein kleines “Nebenbei-Pflichtprogramm” sein sollte. So die typischen Stammtisch Tendenzen unter “Experten”.

Aber zurück zu Spaniens Null. Seit dem Spiel gegen die Slowakei vor 15 Monaten in der EM Quali hat die Truppe unter der Führung von Vicente del Bosque keinen Gegentreffer mehr zugelassen. Das sind gefühlte 3 Millionen Minuten oder etwas genauer, inklusive den 2 bisherigen Gruppenspielen im laufenden EM Wettbewerb in Frankreich, satte 10 Partien in Folge.

Auch wenn durch die unterbrochene Titelsieges Serie durch die Deutschen in Brasilien 2014 ein kleiner Knick im spanischen Nationalteam war, scheint die spanische Mannschaft in guter Form zu sein und bleibt mit einer der Topfavoriten auf den EM Pott 2016.

Die WM 2014 haben sie verkackt mit dem Debakel und dem Heimflug nach der Gruppenphase, aber aktuell ist der Seriengewinner (EM 2008, WM 2010, EM 2012) voll auf Kurs für das eigene, gesteckte Ziel “Titelverteidigung”.

EM Randnotiz

Was gemeinhin noch komplett unerwähnt blieb in der “Fachpresse” – für die Spanier steht noch so einiges mehr auf dem Spiel – schliesslich waren sie auch Silbermedaillen Gewinner bei den Olympischen Spielen 1920.

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EM 2016 Meldungen und Randnotizen

EM 2016: Seferovic hält Traumbilanz auch bei der EM

Haris trifft nicht und trifft nicht

EURO 2016 Ball

EURO 2016 Ball

Was hilft es, wenn du grandiose Passgeber wie Shaqiri oder Xhaka auf dem Feld stehen hast, aber der Empfänger dieser Bälle alles dafür tut, die irgendwie und irgendwo hin zu schiessen – nur eben nicht zwischen das Torgebälk?!

Da fragt man sich wirklich, ob die Schweizer da sonst nichts aufzubieten haben, zumal es ja nicht gerade unbekannt ist, dass Seferovic ungefähr die gleiche Trefferquote bei den Hessenadlern aus Frankfurt in der letzten Spielsaison hatte – nämlich eine grottenschlechte.

OK – wenn er denn mal trifft, dann eben zu sehr entscheidenden Momenten. Manchmal, also ab und zu mal, so alle Jahre wieder.

In der kürzlich vergangenen Saison bei der Frankfurter Eintracht in der Relegation gegen den FC Nürnberg, der letztendlich den Klassenerhalt bescherte – aber hey – hätte er mal vorher öfter getroffen (was ja sein Job ist), dann wäre die Diva vom Main sicher erst gar nicht in diesen Abwehrstrudel geraten.

In der schweizer Nationalmannschaft traf er mal zum Siegtreffer bei der Fussball WM im Halbfinale und wurde anschliessend sogar Weltmeister – 2009 – mit der U17.

“Direkt im Anschluß”, bei der WM Qualifikation zur WM 2014 der Senioren in Brasilien, erzielte er nochmal einen wichtigen Treffer im Spiel gegen den damaligen Gruppengegner Zypern. In der Partie schoss er mit seinem Last-Minute Tor den Sieg- und Endstandstreffer zum 1:0 für die Schweizer.

Zurück zur EM Partie Schweiz gegen Rumänien

Zu Beginn starteten die Rot-Weisse druckvoll. Bereits in der ersten 1/2 Stunde hätte alleine Haris “Stolperovic” den einen oder anderen Treffer erzielt haben MÜSSEN. Dann kam die Minute 18 – oder sowas um den Dreh – und der bei Juventus Turin unter Vertrag stehende Lichtsteiner verhielt sich bei einem Angriff der Rumänen im eigenen Strafraum ziemlich dämlich.

Die BZ tickerte die Situation so:

Elfmeter Rumänien! Lichtsteiner zieht Chipciu am Trikot, sehr harte Entscheidung, aber prinzipiell vertretbar. Wäre cleverer gewesen, wenn der Schweizer mal losgelassen hätte!

Ich würde es aus Sicht von Lichtsteiner eher so beschreiben:

“Trikotzupfen ist für Mädchen.
Ich zieh drann und halte fest, zur Not bis es reisst.
Besonders, wenn der Schiri gefühlte 3 Meter neben mir steht.”

So kam es, dass die Rumänen den daraus resultierenden Elfmeter versenkten und wie aus dem Nichts in Führung gingen.

Weiter im Takt – Hop Schwiz Hop

Eines kann man der Mannschaft aus der Alpenregion nicht vorwerfen. Mangelnden Einsatzwillen! Den haben sie gezeigt und waren teilweise sehr drückend überlegen.
Chancen um Chancen verflogen ungenutzt.

In der 57. Minute war es dann so weit und Mehmedi nutzte nach einer Ecke die kurzzeitige Verwirrung der rumänischen Hintermannschaft im 16er und knallerte das Leder unhaltbar ins Tor.

Bis zum Ende der Partie rannten die Schweizer immer wieder gegen den gegnerischen Strafraum an, aber die Toreverwertung blieb wie sie war: Eben nicht vorhanden. Vereinzelt hatten die Rumänen noch sehr gute Chancen bei schnellen Kontergegenstößen die sich fast zwangsläufig durch die offensiv eingestellte Schweizer Elf ergeben haben.

Fazit:
Torchancen ohne Ende – munteres Spiel bei dem die Rumänen sicher mit der Punkteteilung zufriedener vom Platz gegangen sind, wie die Equipe der Eidgenossen.

EM Splitter Randnotiz:
Wegen Severovic´s killermässiger Treffsicherheit werden schon ganze Musikprogrammabläufe geändert.

 

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