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Pokalspiele haben ihre eigenen Gesetze

Überraschungen im 1/8 Finale des DFB Pokal

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Dortmund verliert in einem echten Pokalfight

Borussia Dortmund unterliegt vor heimischer Kulisse und 81.000 Zuschauern dem SV Werder Bremen in einem spannenden Achtelfinale mit 5:7 nach Elfmeterschiessen. Für den BVB stand der Ex-Bremer Oelschläger im Tor, denn sowohl Stammtorhüter Bürki als auch die offizielle Nummer 2 Marwin Hitz waren krank gemeldet und Oelschläger kam so zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Borussen.

Bremen ging durch einen Treffer von Milot Rashica bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Den Ausgleich erzielte BVB Kapitän Reus mit einem sehenswerten Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Marco Reus musste jedoch nach der Halbzeitpause wegen muskulären Problemen ausgewechselt werden.

Die Bremer haben mentale Stärke der Extraklasse bewiesen und mit dem 1:1 ging es in die Verlängerung. Nach den Toren von Christian Pulisic (105.) und Achraf Hakimi (113.) glichen Claudio Pizarro (107.) und Martin Harnik (119.) das Spiel wieder aus und zwangen den BVB in das Elfmeterschiessen.

Ausgerechnet der Toptorjäger Paco Alcácer und Maximillian Philip, der in der Verlängerung noch das Tor für Hakimi aufgelegt hat, vergaben ihre Chancen. Jiri Pavlenka wurde zum Bremer Pokalhelden, denn er hielt die ersten beiden Elfmeter der BVB Stürmer und brachte damit die Bremer auf den Weg ins Viertelfinale. Matchwinner und stärkster Mann auf dem Platz war der Werderaner Max Kruse.

Der Elfer-Krimi in voller Länge

Spieltag 1 der Achtelfinale

Weiterhin fanden am ersten Tag der Achtelfinale folgende Spielbegegnungen statt:

Der MSV Duisburg unterlag dem SC Paderborn mit 1:3. Paderborn zieht damit zum zweiten Mal in Folge in das DFB Pokal Viertelfinale ein.

Der aktuelle Tabellenführer der 2. Bundesliga HSV konnte den kriselnden Erstligisten FC Nürnberg mit 1:0 bezwingen und steht damit ebenfalls im Viertelfinale.

Die grösste Überraschung gelang dem FC Heidenheim, der gegen Bayer Leverkusen mit 2:1 gewinnen konnten. Damit zieht ein weiterer Zweitligist in die Runde der letzten Acht im DFB Pokal 2018/2019 ein. Standesgemäß ging Bayer Leverkusen kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 1:0 in Führung, aber die Heidenheimer kamen mit mehr Elan aus der Kabine und konnten in der 47. Minute ausgleichen. 25 Minuten später gelang dem FC Heidenheim der Treffer zum 2:1 und somit der Sieg, denn bei dem 2:1 für Heidenheim blieb es bis zum Schlußpfiff.

Bild: pixabay.com

DFB Pokal FC Magdeburg - Borussia Dortmund

DFB Pokal: Magdeburg vs Borussia Dortmund

FC Magdeburg empfing die Dortmunder Borussia

In der zweiten Pokalrunde hieß es für die Dortmunder auf in den Osten der Republik zum Drittligisten nach Magdeburg. Nach einem leichten Tief in Liga und CL sollte es jedoch eine Pflichtaufgabe für den Tabellenführer der 1. Bundesliga sein.

5:0 für den BVB

https://youtu.be/tVQVW301Vyw

Selbst ein Ergebnis in dieser Höhe war bei dem Offensivspiel der Dortmunder zu erwarten. Die Magdeburger schlugen sich wacker, auch wenn es das Ergebnis so nicht vermuten läßt. Bis 3 Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnten die tapferen Magdeburger die Null gegen die drückenden Borussen verteidigen.

Dann traff Gonzales Castro nach der Kopfballvorlage von dem erst 17 jährigen “Aubameyang Ersatz” Isak. Da war Castro gerade mal 39 Sekunden nach seiner Einwechselung auf dem Platz. Die Flanke hatte Yarmolenko präzise in den 5 Meter-Raum geschlenzt, die der hochgewachsene Isak ungehindert per Kopf auf Castro ablegen konnte.

Nach der Pause kamen die Dortmunder sofort mit Schwung aus der Kabine. Wieder schickt Yarmolenko Isak und diesmal verwandelt der selbst zum 2:0 in der 47. Minute. Dann dauerte es bis zur 73. Minute. Handspiel eines Magdeburgers im Strafraum und den fälligen Strafstoß netzt Andrey Yarmolenko zum 3:0 für die Borussen ein.

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Das 0:4 aus Magdeburger Sicht erzielte Marc Bartra per Kopf nach einer Flanke von Kagawa. Den Schlußpunkt setze Schinji Kagawa dann nach einer ansehnlichen Kombination im Magdeburger Strafraum in der 90. Minute selbst.

Erfreuliche Randbemerkung für die BVB Fans. Der verletzte Andre Schürrle ist wieder an Deck und wurde zum Ende der Partie für den Man of the Match Isak eingewechselt und konnte noch ein paar Spielminuten sammeln.

Die Tore für den BVB erzielten:
Gonzalo Castro (42. Min)
Alexander Isak (47. Min)
Andriy Yarmolenko (73. Min Elfmeter)
Marc Bartra (79. Min)
Shinji Kagawa (90. Min)

P.S. Sorry, aber leider unterbindet es die Sportschau Videos von ihrem YT Kanal auf Webseiten einzubinden. #Neuland Manieren  😉