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🔶 Dicke Klatsche für den BVB

🔶 Borussia Dortmund verliert das Champions League Hinspiel gegen Tottenham Hotspurs

🔶 Ist der BVB schon raus?

Die Borussen aus Dortmund haben ihr erstes 1/8 Finalspiel gegen den Vertreter aus der englischen Premierleague mit 3:0 verloren. Das klare Ergebnis spiegelt nicht zwangsläufig den Spielverlauf wider. Die Partie war nach Spielanteilen relativ ausgeglichen und zur Halbzeit gingen die beiden Kontrahenten mit einem 0:0 in die Kabine.

Der Toptorjäger im Trikot der Spurs Harry Kane musste verletzungsbedingt das Spiel seiner Vereinskollegen von der Tribühne aus betrachten. Genauso, wie der offensive Mittelfeldspieler Dele Alli, der aufgrund einer Oberschenkelzerrung ebenfalls pausieren muss.

Das tat aber dem Spiel von Tottenham keinen Abbruch.

In der zweiten Halbzeit erwischten die Engländer einen perfekten Start und gingen in der 47. Minute mit 1:0 durch den Südkoreaner Son Heung-min, der aktuell einen richtig guten Lauf hat, in Führung.

Die Dortmunder drückten weiter und versuchten das Spiel auszugleichen und in den letzten 10 Minuten passierte das Gleiche, wie im letzten Ligaspiel, als man gegen Hoffenheim in der letzten viertel Stunde einen 3:0 Vorsprung verspielte und mit einem 3:3 und einem Punkt zufrieden sein musste.

Noch ist nicht alles verloren, denn der BVB hat schon öfter ein gutes Comeback hingelegt und Spiele gedreht. Bei einem 3 Tore Vorsprung, ohne ein eigenes Tor erzielt zu haben, steht man jedoch fast vor einer unlösbare Aufgabe.

Tottenham kann gelassen abwarten und auf Konterchancen warten. Dortmund ist zu einem Offensivfeuerwerk gezwungen und muss zeitgleich darauf achten im eigenen Stadion kein Gegentor zu kassieren.

Son Heung-min im Interview nach dem Spiel

Der Südkoreaner spricht perfekt Deutsch. Er kam 2008 als 16-jähriger zum Hamburger Sportverein und wurde dort ausgebildet. Für den HSV machte er von 2010 – 2013 73 Pflichtspiele und erzielte dabei 20 Tore. 2013 wechselte der Südkoreaner zu Bayer Leverkusen. Bei der Werkself absolvierte er 62 Spiele und traff dabei 21 mal den gegnerischen Kasten.

Im August 2015 wechselte er dann für 30 Millionen Euro Ablösesumme auf die britische Insel zu den Tottenham Hotspurs.

Pokalspiele haben ihre eigenen Gesetze

Überraschungen im 1/8 Finale des DFB Pokal

DFB Pokal

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Dortmund verliert in einem echten Pokalfight

Borussia Dortmund unterliegt vor heimischer Kulisse und 81.000 Zuschauern dem SV Werder Bremen in einem spannenden Achtelfinale mit 5:7 nach Elfmeterschiessen. Für den BVB stand der Ex-Bremer Oelschläger im Tor, denn sowohl Stammtorhüter Bürki als auch die offizielle Nummer 2 Marwin Hitz waren krank gemeldet und Oelschläger kam so zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Borussen.

Bremen ging durch einen Treffer von Milot Rashica bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Den Ausgleich erzielte BVB Kapitän Reus mit einem sehenswerten Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Marco Reus musste jedoch nach der Halbzeitpause wegen muskulären Problemen ausgewechselt werden.

Die Bremer haben mentale Stärke der Extraklasse bewiesen und mit dem 1:1 ging es in die Verlängerung. Nach den Toren von Christian Pulisic (105.) und Achraf Hakimi (113.) glichen Claudio Pizarro (107.) und Martin Harnik (119.) das Spiel wieder aus und zwangen den BVB in das Elfmeterschiessen.

Ausgerechnet der Toptorjäger Paco Alcácer und Maximillian Philip, der in der Verlängerung noch das Tor für Hakimi aufgelegt hat, vergaben ihre Chancen. Jiri Pavlenka wurde zum Bremer Pokalhelden, denn er hielt die ersten beiden Elfmeter der BVB Stürmer und brachte damit die Bremer auf den Weg ins Viertelfinale. Matchwinner und stärkster Mann auf dem Platz war der Werderaner Max Kruse.

Der Elfer-Krimi in voller Länge

Spieltag 1 der Achtelfinale

Weiterhin fanden am ersten Tag der Achtelfinale folgende Spielbegegnungen statt:

Der MSV Duisburg unterlag dem SC Paderborn mit 1:3. Paderborn zieht damit zum zweiten Mal in Folge in das DFB Pokal Viertelfinale ein.

Der aktuelle Tabellenführer der 2. Bundesliga HSV konnte den kriselnden Erstligisten FC Nürnberg mit 1:0 bezwingen und steht damit ebenfalls im Viertelfinale.

Die grösste Überraschung gelang dem FC Heidenheim, der gegen Bayer Leverkusen mit 2:1 gewinnen konnten. Damit zieht ein weiterer Zweitligist in die Runde der letzten Acht im DFB Pokal 2018/2019 ein. Standesgemäß ging Bayer Leverkusen kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 1:0 in Führung, aber die Heidenheimer kamen mit mehr Elan aus der Kabine und konnten in der 47. Minute ausgleichen. 25 Minuten später gelang dem FC Heidenheim der Treffer zum 2:1 und somit der Sieg, denn bei dem 2:1 für Heidenheim blieb es bis zum Schlußpfiff.

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