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➪ Kicker Top 11 – Bundesligaspieltag 23

➪ Ungewöhnliche Zusammenstellung

Kicker Top 11Spieltag 23

➪ Vfl Wolfsburg und der SC Freiburg stellen das halbe Team

kicker.de wählt an jedem Bundesliga-Spieltag die Top 11 des Tages. Diese ergibt sich durch die Spieler die am betreffenden Spieltag die besten Benotungen erhalten. Dadurch ergeben sich auch verschiedene Aufstellungen und Spielsysteme.

➪ Spieltag 23 Kicker Top  11

Die Top Mannschaft des vergangenen Spieltages kommt in einem offensiv ausgerichteten 3-2-2-2-3 Sytem.

Das Tor wird vom belgischen Vfl Keeper Koen Casteels gehütet. Er erhöhte seine Punkte in der “Cleansheet” Tabelle um einen weiteren auf jetzt insgesamt 8 von 22 Spielen ohne Gegentor. Damit steht er hinter den beiden Torhütern, die mit 10 von 23 Spielen punktgleich auf Platz 1 stehen.

Nämlich Peter Gulacsi vom RB Leipzig und der Keeper des direkten Gegners von Wolfsburg, Yann Sommer, an diesem Spieltag. Casteels hielt seinen Kasten sauber, aber Y. Sommer musste vor heimischen Publikum dreimal hinter sich greifen. Mönchengladbach ließ sich auf eigenem Platz mit 0:3 klassisch auskontern. Mehr Spielanteile, mehr Laufwege und höhere Passgenauigkeit bringt nichts, wenn der Gegner seine wenigen Chancen effektiv und eiskalt nutzt.

Die weitere Wölfe, nämlich der Doppeltorschütze auf der linken Sturmseite Admir Mehmedi und im linken defensiven Mittelfeld Josuha Guilavogui, stehen in der heutigen Top 11. Der Wolfsburger spielt dort an der Seite vom Matchwinner der Woche aus München. Mit seinem überragenden Spiel gegen den FC Liverpool in der Champions-League sorgte Javi Martinez dafür, dass der FC Bayern in London zu null spielte, tat er auf höchstem Niveau das Gleiche gegen die Hertha aus Berlin. Martinez krönte seine Spielwoche dann mit dem 1:0 und gleichzeitigem Endstand des Spiels, indem er in der 62. Minute nach einer Ecke goldrichtig am langen Eck stand und fast unbedrängt den Ball mit dem Kopf in die Maschen befördern konnte.

Mit der Linksverteidigung ist der Spanier Aaron vom FSV Mainz 05 betraut. “Hinten dichthalten, vorne knippsen” lautetet die Devise der Mainzer gegen die Gäste aus Gelsenkirchen. Aus diesem Grund steht neben dem Defensivspieler auch ein Mainzer Stürmer in der Kicker Elf des Tages. Mainz besiegte die Schalker mit 3:0 und neben dem eingewechselten Jean-Philippe Mateta traf noch Karim Onisiwo. Der gleich zweimal und schnürrte dem S04 ein Doppelpack.

Aus dem BVB Kader steht der Innenverteiger Dan-Axel Zagadou zentral in der Dreier-Abwehrkette. Der 19-jährige Innenverteidiger der Dortmunder erzielte im Bundesliga Topspiel Dortmund vs. Leverkusen das zwischenzeitliche 1:0 für die Borussen. Bayer 04 konnte durch den Treffer von Kevin Volland (37.) zwischenzeitlich ausgleichen, aber im direkten Gegenzug gingen die Schwarz-Gelben in der 38. Minute durch Jadon Sancho abermals in Führung.

Der junge Engländer hatte bereits die Vorlage zum 1:0 gegeben.

Nach der Pause erhöhte der wieder erstarkte Mario Götze zum 3:1. Bayer gab sich jedoch noch nicht geschlagen und kam in der 75. Minute durch den Treffer von Tah noch einmal auf 3:2 heran. Dabei blieb es jedoch und Dortmund ist rechtzeitig mit einem wichtigen Spiel gegen einen starken Gegner mit einem 3 Punktegewinn wieder zurück in der Liga und konnten ihren 3 Punktevorsprung in der Tabelle  halten.

Der Rest der Truppe mit 4 Spielern kommt aus dem Breisgau. Der SC Freiburg überrannte den FC Augsburg mit 5:1. War vielleicht doch nicht so gut sich Martin Hinteregger zu vergraulen, über dessen Wechsel die Frankfurter hocherfreut sind. Die Hessen gewannen in Hannover ihr Auswärtsspiel mit 3:0.

In der kicker.de Top 11 stehen Philipp Lienhart auf der rechten Verteidigerposition, Vincenzo Grifo linkes offensives Mittelfeld neben Vereinskollegen Janik Haberer auf der rechten offensiven Mittelfeldposition. Das Quartett wird durch Nils Petersen als Mittelstürmer komplettiert. Petersen hat mit seinen beiden Treffern gegen den FCA Saisontor 6 & 7 erzielt.

 

Screenshot kicker.de
Hier weitere Infos zum Spieltag 23

 

EM 2016 Meldungen und Randnotizen

EM 2016: Seferovic hält Traumbilanz auch bei der EM

Haris trifft nicht und trifft nicht

EURO 2016 Ball

EURO 2016 Ball

Was hilft es, wenn du grandiose Passgeber wie Shaqiri oder Xhaka auf dem Feld stehen hast, aber der Empfänger dieser Bälle alles dafür tut, die irgendwie und irgendwo hin zu schiessen – nur eben nicht zwischen das Torgebälk?!

Da fragt man sich wirklich, ob die Schweizer da sonst nichts aufzubieten haben, zumal es ja nicht gerade unbekannt ist, dass Seferovic ungefähr die gleiche Trefferquote bei den Hessenadlern aus Frankfurt in der letzten Spielsaison hatte – nämlich eine grottenschlechte.

OK – wenn er denn mal trifft, dann eben zu sehr entscheidenden Momenten. Manchmal, also ab und zu mal, so alle Jahre wieder.

In der kürzlich vergangenen Saison bei der Frankfurter Eintracht in der Relegation gegen den FC Nürnberg, der letztendlich den Klassenerhalt bescherte – aber hey – hätte er mal vorher öfter getroffen (was ja sein Job ist), dann wäre die Diva vom Main sicher erst gar nicht in diesen Abwehrstrudel geraten.

In der schweizer Nationalmannschaft traf er mal zum Siegtreffer bei der Fussball WM im Halbfinale und wurde anschliessend sogar Weltmeister – 2009 – mit der U17.

“Direkt im Anschluß”, bei der WM Qualifikation zur WM 2014 der Senioren in Brasilien, erzielte er nochmal einen wichtigen Treffer im Spiel gegen den damaligen Gruppengegner Zypern. In der Partie schoss er mit seinem Last-Minute Tor den Sieg- und Endstandstreffer zum 1:0 für die Schweizer.

Zurück zur EM Partie Schweiz gegen Rumänien

Zu Beginn starteten die Rot-Weisse druckvoll. Bereits in der ersten 1/2 Stunde hätte alleine Haris “Stolperovic” den einen oder anderen Treffer erzielt haben MÜSSEN. Dann kam die Minute 18 – oder sowas um den Dreh – und der bei Juventus Turin unter Vertrag stehende Lichtsteiner verhielt sich bei einem Angriff der Rumänen im eigenen Strafraum ziemlich dämlich.

Die BZ tickerte die Situation so:

Elfmeter Rumänien! Lichtsteiner zieht Chipciu am Trikot, sehr harte Entscheidung, aber prinzipiell vertretbar. Wäre cleverer gewesen, wenn der Schweizer mal losgelassen hätte!

Ich würde es aus Sicht von Lichtsteiner eher so beschreiben:

“Trikotzupfen ist für Mädchen.
Ich zieh drann und halte fest, zur Not bis es reisst.
Besonders, wenn der Schiri gefühlte 3 Meter neben mir steht.”

So kam es, dass die Rumänen den daraus resultierenden Elfmeter versenkten und wie aus dem Nichts in Führung gingen.

Weiter im Takt – Hop Schwiz Hop

Eines kann man der Mannschaft aus der Alpenregion nicht vorwerfen. Mangelnden Einsatzwillen! Den haben sie gezeigt und waren teilweise sehr drückend überlegen.
Chancen um Chancen verflogen ungenutzt.

In der 57. Minute war es dann so weit und Mehmedi nutzte nach einer Ecke die kurzzeitige Verwirrung der rumänischen Hintermannschaft im 16er und knallerte das Leder unhaltbar ins Tor.

Bis zum Ende der Partie rannten die Schweizer immer wieder gegen den gegnerischen Strafraum an, aber die Toreverwertung blieb wie sie war: Eben nicht vorhanden. Vereinzelt hatten die Rumänen noch sehr gute Chancen bei schnellen Kontergegenstößen die sich fast zwangsläufig durch die offensiv eingestellte Schweizer Elf ergeben haben.

Fazit:
Torchancen ohne Ende – munteres Spiel bei dem die Rumänen sicher mit der Punkteteilung zufriedener vom Platz gegangen sind, wie die Equipe der Eidgenossen.

EM Splitter Randnotiz:
Wegen Severovic´s killermässiger Treffsicherheit werden schon ganze Musikprogrammabläufe geändert.

 

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